Hausarbeiten
Autoren
Diplomarbeiten
Stellenangebote
Praktika
Karriere-Tipps
Career-Ch@t
Praktikumsberichte
NEWSLETTER
eMail-Adresse:
Die ersten 100 Tage am Arbeitsplatz  


Auch mit Ihrer Unterschrift unter den Arbeitsvertrag ist die Bewerbungsphase noch längst nicht abgeschlossen. Gerade in der Einarbeitungszeit stehen Sie unter besonderer Beobachtung. Der Arbeitgeber prüft, ob die in Sie gesetzten Erwartungen von Ihnen erfüllt werden. Viele Hochschulabsolventen empfinden diese erste Phase der Einarbeitung deshalb als ziemlich stressig. Verständlich - ist es doch für Sie mit Sicherheit kein angenehmes Gefühl, so unter die Lupe genommen zu werden.

Hinzu kommt, dass die erste Woche, der erste Monat, das erste Halbjahr am Arbeitstplat sehr ernüchternd wirken kann. Der Berufseinstieg wird von Psychoexperten gern mit dem Terminus "Praxisschock" charakaterisiert. So manches an Anpassungsleistung muss von Ihnen erbracht werden. Abermals sind Sie Lernender - wie an der Uni. Sie müssen mit der "Kränkung" fertig werden, sich in den Niederungen des Anfängerstatus wiederzufinden. Viele BerufsanfängerInnen sind verunsichert. Wie verhalte ich mich? Was tun, wenn ich nicht gleich kapiere, wie ich etwas machen soll?

Auch wenn Sie - gerade weil Sie unter Beobachtung stehen - alles besonders gut machen wollen, sollten Sie sich selber nicht zu sehr unter Druck setzen. Lassen Sie es ruhig angehen. In den ersten drei Monaten erwartet man von Ihnen noch keine Spitzenleistungen - viel wichtiger ist, dass Sie sich in das Team integrieren oder sich mit den Aufgabenstellungen der neuen Position vertraut machen.
Gehen Sie auf andere zu, bieten Sie Ihre Hilfe an, bzw. fragen Sie, welche Aufgaben Sie übernehmen könnten. Sie sind da, um etwas zu lernen. Und das gelingt Ihnen nicht, wenn Sie darauf warten, dass andere auf Sie zukommen.

Akribisches Beobachten

Wenn es mittags in die Kantine geht, fragen Sie doch einen netten Kollegen, ob Sie mitkommen können. Hören Sie den anderen aufmerksam zu, bekunden Sie freundliches Interesse. So sammeln Sie weitere Pluspunkte, weil die KollegInnen sehen: Sie interessieren sich für das, was diese zu sagen haben. Überhaupt hilft Ihnen am Anfang vor allem eins weiter: das akribische Beobachten von Arbeitsabläufen und Strukturen. Sucehn Sie nach UnterstützerInnen, die Sie "hemmungslos" ausfragen können. Und versuchen Sie, sich erst mal an Ihren neuen Tagesablauf zu gewöhnen.

Zurück
© Hesse/Schrader Büro für Berufsstrategie berufsstrategie.de


STUDENTEN LOGIN
eMail-Adresse:

Passwort:
Passwort vergessen?
Neu registrieren