| Die ersten 100 Tage am Arbeitsplatz | ||
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Hinzu kommt, dass die erste Woche, der erste Monat, das erste Halbjahr am Arbeitstplat sehr ernüchternd wirken kann. Der Berufseinstieg wird von Psychoexperten gern mit dem Terminus "Praxisschock" charakaterisiert. So manches an Anpassungsleistung muss von Ihnen erbracht werden. Abermals sind Sie Lernender - wie an der Uni. Sie müssen mit der "Kränkung" fertig werden, sich in den Niederungen des Anfängerstatus wiederzufinden. Viele BerufsanfängerInnen sind verunsichert. Wie verhalte ich mich? Was tun, wenn ich nicht gleich kapiere, wie ich etwas machen soll? Auch wenn Sie - gerade weil Sie unter Beobachtung stehen - alles
besonders gut machen wollen, sollten Sie sich selber nicht zu sehr
unter Druck setzen. Lassen Sie es ruhig angehen. In den ersten drei
Monaten erwartet man von Ihnen noch keine Spitzenleistungen - viel
wichtiger ist, dass Sie sich in das Team integrieren oder sich mit
den Aufgabenstellungen der neuen Position vertraut machen. Akribisches Beobachten Wenn es mittags in die Kantine geht, fragen Sie doch einen netten Kollegen, ob Sie mitkommen können. Hören Sie den anderen aufmerksam zu, bekunden Sie freundliches Interesse. So sammeln Sie weitere Pluspunkte, weil die KollegInnen sehen: Sie interessieren sich für das, was diese zu sagen haben. Überhaupt hilft Ihnen am Anfang vor allem eins weiter: das akribische Beobachten von Arbeitsabläufen und Strukturen. Sucehn Sie nach UnterstützerInnen, die Sie "hemmungslos" ausfragen können. Und versuchen Sie, sich erst mal an Ihren neuen Tagesablauf zu gewöhnen. |
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© Hesse/Schrader Büro
für Berufsstrategie berufsstrategie.de
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