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Arbeitszeugnisse - was sie aussagen und was unbedingt drinstehen sollte


Vielleicht denken Sie, dass das Thema Arbeitszeugnisse für Sie noch nicht von Interesse ist - weil Sie gerade erst in den Beruf einsteigen. Das stimmt so nicht ganz, denn: Möglicherweise haben Sie vor dem Studium bereits gearbeitet, vielleicht sogar schon eine Ausbildung absolviert. Oder hatten Sie in den Semesterferien einen Job bzw. waren Sie Praktikant/in? Wenn ja, dann dürfte das Thema Arbeitszeugnisse auch für Sie relevant sein. Denn in allen Fällen haben Sie Anspruch auf ein qualifiziertes Zeugnis - das ist der gängigste Zeugnistyp. Anders als ein einfaches Zeugnis oder eine Arbeitsbescheinigungwird im quaflifizierten Zeugnis neben Art und Dauer des Beschäftigungsverhältnisses auch die Leistung und Führung (Sozialverhalten) des Arbeitnehmers bzw. der Arbeitnehmerin beschrieben und beurteilt.

Selbst wenn es schon eine Weile her ist mit Ihrem Job oder Praktikum, können Sie sich noch im Nachhinein ein Zeugnis ausstellen lassen. Grundsätzlich verjährt ein Zeugnisanspruch erst nach 30 Jahren. Natürlich ist es aber immer besser, nicht zu lange mit der Zeugnis-Beantragung zu warten.

Erste berufliche Erfahrungen dokumentieren

Aushilfs- und Nebenjobs und erst recht ein Praktikum sind eine gute Möglichkeit, um mittels eines Zeugnisses zu dokumentieren, wie man sich in der Arbeitswelt behauptet hat. Gerade für Sie als BerufseinsteigerIn ist dieses Art Zeugnis ein erstes Dokument zur Bewährung in dem, was den "Ernst des Lebens" ausmacht. Inhaltlich sollten im Praktikums- oder Aushilfsjob-Zeugnis grundsätzlich wie beim Arbeitszeugnis die wesentlichen Punkte enthalten sein. Welche das sind, entnehmen Sie folgender Übersicht:

Die Überschrift:
Überlicherweise: Zeugnis; auch möglich: Arbeitszeugnis, Dienstzeugnis. Ansonsten: Ausbildungszeugnis, Praktikumszeugnis, Zwischenzeugnis

Einleitung
Angaben zur Person, Beruf und Beschäftigungsdauer

Positions-, Aufgaben und Tätigkeitsbeschreibung
Tätigkeitsmerkmale/Kompetenzen/Verantwortung; berufliche Entwicklung innerhalb eines Unternehmens

Leistungsbeurteilung
Arbeitsbereitschaft, Arbeitsbefähigung, Arbeitsweise, Arbeitserfolge, Fachwissen, Weiterbildungsmotivation, ggf. Mitarbeiter-Führungskompetenz, zusammenfassende Beurteilung der Leistung

Verhaltensbeurteilung
Gegenüber Vorgesetzen/Kollegen/Dritten; weitere Anmerkungen zum Verhalten und zusammenfassende Verhaltensbeurteilung

Abschluss
Gründe für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses (auf wessen Initiative?)

Dankes-Bedauern-Formel
Dank für die geleistete Arbeit, evtl. Verständnis/Empfehlung, Wiedereinstellungsaussage und Bedauern über den Fortgang

Zukunftswünsche
Gute Wünsche für die weitere berufliche Entwicklung

Ausstellungsort, -datum und Unterschriften
Name des Ausstellers (auch computergeschrieben wiederholt), mit Hinweis auf dessen Position, Rechtsstellung

 

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