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Berufseinstieg - die unterschiedlichen Möglichkeiten  


Abgesehen von dem speziellen Bewerbungsverfahren, das man erst einmal durchstehen muss, gilt es für Sie als Jungakademiker und Berufsanfänger, zwei Chancen zu nutzen: 1. in die Situation zu kommen, überhaupt einmal anfangen zu dürfen und 2. damit auch die Möglichkeit zu haben, im Praxisalltag beweisen zu können, dass Sie etwas können - nämlich erfolgreich arbeiten.

Das trifft sowohl für den Jungmediziner als auch die frischgebackene Journalistin zu und für den Volkswirt oder Juristen mit Uniabschluss. Jeder Beruf, jede Branche hat beim Einstieg für Anfänger ihre eigenen Regeln. Die gilt es frühzeitig in Erfahrung zu bringen.

Trainee-Programm

So wird Jungakademikern (u.a. aus den Bereichen BWL, VWL, Jura), die in der freien Wirtschaft (Banken, Versicherungen, Handel usw.) einen Arbeitsplatz suchen, oftmals ein Trainee-Programm angeboten - eine Art anspruchsvolle Lehre für Akademiker. Alternativ bietet sich ein Training-on-the-job an, bei dem es von vornherein um ein viel tieferes Eintauchen in ein ganz bestimmtes Arbeitsgebiet geht.

Job-Rotation

Eine andere Einarbeitungsmethode nennt sich Job-Rotation: nach einem speziellen, innerbetrieblich festgelegten Ausbildungsplan sollen akademische Nachwuchskräfte mit zukünftigen Führungsaufgaben vertraut gemacht werden.

Direkteinstieg

Es existiert aber auch der Direkteinstieg - eine Möglichkeit für Akademiker, direkt in verantwortungsvolle Fachpositionen einzusteigen. Meist verbirgt sich dahinter ein gezieltes Training-on-the-job. Im Gegensatz zum klassischen Traineeprogramm wird nur ein Funktionsbereich oder eine Abteilung des Unternehmens intensiv kennengelernt. Diesen Bereich sollte man in relativ kurzer Zeit beherrschen. Schnell hat sich der junge Manager der Verantwortung zu stellen und zu zeigen, was er wirklich drauf hat.

Praxiserfahrung im Studium zählt

Dabei kommt es vor allem auf fixe Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und ausgezeichnetes Kommunikationsvermögen an. Dazu braucht man die Fähigkeit, sich spezielles Know-how selbst zu erarbeiten und erfolgreich umzusetzen. Wer während des Studiums Praxiserfahrung gesammelt hat, ist im Vorteil, weil er weiß, wie Dinge in einem Unternehmen entschieden werden. Hinzu kommt, dass Bewerbungen immer häufiger bereits vor dem Erhalt des Hochschulabschlusszeugnisses erfolgen. Das unterstreicht noch einmal die Bedeutung von Jobs und Praktika während der Studienzeit. Sie sind nicht nur nützlich, um praktische Erfahrungen zu sammeln und den Berufsalltag kennenzulernen, sondern sie helfen auch, frühzeitig persönliche Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern aufzubauen, auf die man dann später zurückgreifen kann. Auch die Abschlussarbeit kann in Absprache mit einem potenziellen Arbeitsplatzvergeber später einen erheblichen persönlichen Etxranutzen bedeuten.

Arbeitgeber wissen diese berufs- und arbeitsplatzbezogene Zielorientierung zu würdigen, denn sie lässt in der Regel auf eine besondere Motivation schließen und macht so jenes Extra aus, das Sie von anderen Bewerbern unterscheidet.

Assistent der Unternehmensführung

Aber zurück zu den Einstiegsmöglichkeiten: Vielleicht fangen Sie ja auch als Assistent der Unternehmensführung an und arbeiten sich von einer so genannten Stabs- in eine Linienposition vor. Von den heutigen Topmanagern hat etwa jeder dritte seine Laufbahn als Assistent des Chefs begonnen.

Alternativen

Nun gibt es diese speziellen Einstiegsformen nicht für alle akademischen Berufe. An dieser Stelle sei deshalb auch auf Stichworte wie Hospitation, Volontariat, ehrenamtliches Engagement hingewiesen. All diese Möglichkeiten beinhalten die Chance, schlecht oder recht, mehr oder weniger bezahlte Berufspraxis zu erwerben und die eigenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

 

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