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Wie Sie mit Ihren Bewerbungsunterlagen überzeugen  


In Stellenanzeigen werden interessierte Leser und Leserinnen aufgefordert, die "üblichen Unterlagen" oder ihre "vollständige Bewerbung" an das Unternehmen zu schicken bzw. zu mailen.

Üblicherweise zählen dazu:

  • Bewerbungsanschreiben
  • Lebenslauf
  • Foto
  • Zeugnisse/Zertifikate/Praktikumsnachweise
  • ggf. Handschriftenprobe und Referenzen

Anschreiben

Eigentlich dürfte das Anschreiben in der Auflistung nicht als Erstes genannt werden. Denn nicht selten vernachlässigen Personalentscheider bei der Sichtung von Bewerbungsunterlagen dieses zunächst einmalig völlig und konzentrieren sich zuerst auf die präsentierten Unterlagen in der Mappe mit den Schwerpunkten Foto, aktuelle Situation, Studium und ggf. erste berufliche Erfahrungen, sowie Hobbys oder sonstige Interessen. Der Grund, weshalb wir es trotzdem schon an dieser Stelle behandeln, liegt darin begründet, dass es das erste Dokument Ihrer Bewerbung ist, weil es oben lose auf der Mappe liegt. Hinzu kommt, dass auch das Anschreiben eine Art Visitenkarte und Arbeitsprobe ist und damit ein Beweis Ihrer Qualifikation und Kompetenz.

Ein gelungener Auftakt ist beim Bewerbungsanschreiben das A und O. Heben Sie sich wohltuend von der Konkurrenz ab, indem Sie auf typische und sehr langweilige Eröffnungen verzichten wie etwa: "Hiermit bewerbe ich mich ..." Mindestens jede zweite Bewerbung beginnt so - Ihre hoffentlich nicht! Lassen Sie sich unbedingt einen besseren Einstieg einfallen, z.B.:

"Sie beschreiben eine berufliche Aufgabe, die mich besonders interessiert ..." "Sie sind ein Unternehmen das ..., und ich habe .... zu bieten." "Ich stelle mich Ihnen als ... vor und habe großes Interesse an ...."

Nach der Eröffnung geht es darum, knapp und überzeugend dafür zu argumentieren, dass Sie der bzw. die Richtige für die zu besetzende Stelle sind. Auf welche Qualitäten, also Kenntnisse, Fähigkeiten, Eigenschaften (Selbstanalyse), die z.B. den im Anzeigentext genannten Forderungen entsprechen bzw. diese noch vertiefen, erweitern etc., können Sie verweisen? Erfolgversprechend wird Ihr Anschreiben dann sein, wenn Sie Ihre Motivation glaubwürdig zum Ausdruck bringen. Finden Sie eine plausible Antwort auf die Frage: Warum wollen Sie gerade in besagtem Unternehmen arbeiten?

Fassen Sie sich unbedingt kurz: In der Kürze liegt die Würze lautet das Motto für das Anschreiben. Der Personalentscheider hat weder Lust noch Zeit, Romane zu lesen. Beschränken Sie sich auf 6-8, maximal 10 Sätze.
Und übrigens: Das Anschreiben nehmen Sie besser zuletzt in Angriff. Viel wichtiger ist es zunächst, Ihren so genannten Lebenslauf zu konzipieren.

Lebenslauf

Viele Personalausleseprofis sind der Meinung, dass die Analyse des Lebenslaufs die entscheidende Weiche für die Einladung zum Vorstellungsgespräch stellt. Ihre Aufgabe ist es, in diesem Dokument die wichtigsten Informationen und Argumente, die für Sie sprechen, in tabellarischer Form darzustellen. In der Regel erwarten Arbeitgeber den Lebenslauf in maschinen- bzw. PC-geschriebener Form. Nur sehr selten bitten sie um einen handgeschriebenen Lebenslauf oder überhaupt um eine Handschriftenprobe. In solch einem Fall erhoffen sie sich davon, Aufschluss über die Persönlichkeit des Bewerbers zu bekommen. Übrigens: Der Lebenslauf darf ruhig länger als eine Seite sein. Folgende Punkte sollten im Lebenslauf enthalten ein:

1. Persönliche Daten
2. Schulbildung
3. ggf. Wehr- bzw. Zivildienst
4. Hochschulstudium (Fächer, Uni, Schwerpunkte, ggf. Thema der Examensarbeit, Note)
5. ggf. Berufstätigkeit/Praktikumserfahrungen
6. ggf. berufliche Weiterbildung
7. ggf. außerberufliche Weiterbildung
8. ggf. Sonderinformationen (z.B. Auslandsaufenthalte)
9. Besondere Kenntnisse (z.B.: Fremdsprachen, EDV etc.)
10. Hobbys/Interessen
11. Ort, Datum, Unterschrift

Foto

Ihr Lichtbild soll "Licht ins Dunkel" bringen; Personalentscheider möchten sich - im wahrsten Sinne des Wortes - ein Bild von Ihnen machen. Deshalb wird es z.T. sehr sorgfältig analysiert. Auch wenn sich eigentlich vom Aussehen nicht ableiten lässt, was für ein Charakter dahinter steckt, versucht so mancher "Hobbypsychologe" in einer Personalabteilung, seine Schlüsse daraus zu ziehen. Um so wichtiger ist es deshalb, dass Sie nicht irgendein Bild für die Bewerbung auswählen, sondern nur ein wirklich gutes von einem talentierten Fotografen. Die Größe: etwa 5,5 mal 4 cm oder auch etwas größer. Wir empfehlen Schwarz-Weiß-Fotos, um sich von der Masse der anderen Bewerbungen abzuheben. Lassen Sie mehrere Fotos machen, damit Sie eine Auswahl haben. Beraten Sie sich mit Partner und Freunden, auf welchem Foto Sie am sympathischsten wirken. Dieses kleben Sie auf den Lebenslauf bzw. auf eine Extraseite, z.B. das Deckblatt.

 

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