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Optimale Vorbereitung auf die schriftliche Bewerbung


Bewerbungen zu schreiben ist für die meisten Menschen eine lästige Angelegenheit. Woher kommt eigentlich das Unbehagen, das sich meist schon bei dem bloßen Gedanken an eine Bewerbungssituation spontan einstellt? Ein Hauptgrund ist wohl die Abneigung, sich einem Anpassungs- und Unterwerfungsritual zu unterziehen, das klar die Gefahr beinhaltet, als Person abgewiesen zu werden.
Hinzu kommt die Wunschvorstellung, dass Prüfungssituationen wie zu Schul- oder Studienzeiten nun endgültig der Vergangenheit angehören. Und nun das: Schon wieder steckt man mitten drin. Es ist verständlich, dass das nicht gerade Ihre Laune hebt. Andererseits muss Ihnen klar sein, dass der Erfolg Ihres Vorhabens stark von Ihrer Einstellung abhängt. Nur wer von sich überzeugt ist, wird auch andere überzeugen können. Bevor Sie soweit kommen, muss es Ihnen erst mal gelingen, die Aufmerksamkeit des potenziellen Arbeitgebers und Lesers Ihrer Unterlagen zu gewinnen.

In der Werbepsychologie gibt es eine Grundformel, die beschreibt, wie Wirkung erzielt werden kann. Dies sollten Sie sich für alle Bewerungsschritte zu eigen machen - schließlich geht es ja um (Be-)Werbung. Es ist die AIDA-Formel.

A steht für attention, also Aufmerksamkeit erzeugen
I für interest (Interesse wecken)
D für desire (Wunsch zur Einladung zum Vorstellungsgespräch auslösen)
A für action (die Handlungsaktivität "Einladen" provozieren)

Stellen Sie alle Argumente, die für Sie sprechen, kurz und knapp, quasi als Appetithäppchen dar, so dass der Leser Ihrer Unterlagen unbedingt mehr über Sie erfahren, Sie persönlich kennenlernen möchte.

Die vollständigen Unterlagen

"Schicken SIe uns bitte Ihre vollständigen Unterlagen zu." Diesen Satz haben Sie bestimmt schon einmal in einer Stellenanzeige gelesen. Wissen Sie, welche Unterlagen dazugehören?

Üblicherweise sind es:

1. Anschreiben
2. Lebenslauf
3. Foto
4. Schul- und ggf. Arbeits- bzw. Praktikumszeugniskopien
5. Bescheinigungen/Zertifikate (z.B. Qualifikationen, Weiterbildung)
6. ggf. Referenzen
7. selten: Handschriftenproben, Arbeitsproben, Veröffentlichungen

Sie müssen übrigens keine Romane verfassen. Time is money bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Arbeitgeber Ihnen nicht viel Zeit lassen, sich zu bewähren.

Gerade mal mickrige 30 bis 60 Sekunden, nur ganz selten 5 oder 6 Minuten sind es, die ein Personalentscheider für die erste Durchsicht investiert. Bei Hunderten von Bewerbungen, die oft auf ein Stellenangebot eingehen, ist das jedoch kein Wunder. Erst im zweiten Durchgang werden die Unterlagen intensiver studiert, wenn sich die Favoriten (zu denen Sie hoffentlich zählen) bereits herauskristallisiert haben. 80 Prozent der Bewerbungen werden wegen Formfehlern wie verknicktes Papier, Schreibfehler, Klecksereien, mangelnde Attraktivität gleich aussortiert. Und wie unprofessionell bis schlimm viele Bewerbungsunterlagen aussehen können, ist Ihnen hier kaum zu vermiteln. Wenn die Form nicht stimmt, nützt auch ein noch so guter Inhalt nichts.

 

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