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Studentenjob: Manchmal klappt es eben doch


Viel wurde in den vergangenen Jahren gesprochen über die „Generation Praktikum“, jene stetig wachsende Gruppe von Jungakademikern mit durchweg vorzeigbaren Referenzen, der ein zügiger Einstieg in den festen Job - paradoxerweise - alles andere als leicht fällt. Klar ist, dass sich Absolventen in Zeiten rapide boomender und beinahe ebenso schnell abflachender Jobmärkte mit ganz anderen Fragen auseinanderzusetzen haben, als es die Elterngeneration jemals zu träumen gewagt hätte. Nachhaltigkeit ist mitnichten das Credo des jungen 21. Jahrhunderts, - mit zusehends unüberschaubaren, teils diffusen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Ein passender Studentenjob kann hier Abhilfe schaffen.

Früher galt die eigene Karriere zu Recht als ein Akt langfristiger Planbarkeit. Wer ein Ziel hatte und den Willen, selbiges im Laufe des beruflichen Werdegangs konsequent zu verfolgen, landete früher oder später relativ zuverlässig am gewünschten Arbeitsplatz. Heute scheinen dagegen Vitamin B und bisweilen schieres Glück der weit bessere Türöffner auf der persönlichen Karriereleiter zu sein. Laut eines Artikels der Süddeutschen Zeitung werden aktuell nur noch etwa 30 Prozent aller Jobofferten auf dem klassischen Weg der Annonce vergeben. Für den Rest gilt: Wer Kontakte hat, ist klar im Vorteil. Selbst dann, wenn das für den Job relevante Wissen erst anhand von internen Weiterbildungsmaßnahmen erworben werden muss.

Dies verdeutlicht, wie wichtig das frühzeitige Bilden von Karrierenetzwerken inzwischen geworden ist. Es ist schlichtweg out, sich im Verlauf des Studiums jahrelang hinter dem eigenen Schreibtisch zu verschanzen, vielmehr ebnet angehenden Akademikern heutzutage der passende Studentenjob den Weg in die berufliche Zukunft. Wer sich bei Unternehmen - sei es in den Semesterferien, am Wochenende oder stundenweise zwischen Vorlesung und Seminar - über einen längeren Zeitraum bewährt, hat zwei elementare Vorteile zu verzeichnen: Man ist bereits bekannt, weshalb sich Chefetage und Personalverwaltung im Falle einer festen Planstelle den Kopf nicht über die mitunter verzerrte Wirklichkeit von Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgesprächen zerbrechen müssen.

Auch ergeben sich durch den richtigen Studentenjob immer wieder Gelegenheiten, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, sich bietende Chancen zu erkennen und mittels persönlicher Kontakte zu nutzen. Sicher ist: Den Königsweg gibt es bei der akademischen Karriereplanung nur noch in Ausnahmefällen. Daher ist gut beraten, wer sich bei einem oder mehreren Studentenjobs schon frühzeitig auf dem Arbeitmarkt präsentiert. Schaden kann es nicht, im Gegenteil sogar.

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